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Brennelementefabrik in Lingen dicht

Menschen in der Region Aachen erklären sich solidarisch mit den Greenpeace Aktivisten vor Ort

Seit den Morgenstunden blockieren Aktivsten die Brennelementefabrik in Lingen. Mit Billigung der Umweltministerin Barbara Hendricks wird das tödliche Exportgut bislang willig von dort nach Belgien exportiert.

Was die Bundesregierung nicht schafft, schaffen Aktivisten von Greenpeace. Endlich ist die tödliche Lieferkette von nuklearem Material zu den belgischen AKWs unterbrochen. Barbara Hendricks hätte Gleiches viel schneller erreichen können, wie mehrere Rechtsgutachten eindeutig belegen. Aber durch ihr Nicht-Handeln gefährdet sie bewusst das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit für Millionen Menschen in der Region.

Vermutlich wird die Polizei nun dazu missbraucht, diesen berechtigten Widerstand zu brechen. Es zeugt von Inkompetenz, dass die Exekutive durch solch politisches Handeln in diese Zwickmühle getrieben wird.

„Wir sehen mehr und mehr, dass gesetzestreue Menschen uns ansprechen und sagen, dass alle legalen Mittel ausgeschöpft sind und ein ziviler Ungehorsam unumgänglich ist.“, so Walter Schumacher von der grenzüberschreitenden Initiative „Stop Tihange“ und er führt fort „Wir sind den Greenpeace-Aktivisten sehr dankbar, dass sie mit dieser Aktion auf das Thema aufmerksam machen. Sowohl das Bündnis Stop Tihange als auch das Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie erklären sich solidarisch mit den Aktivisten in Lingen. Nach wie vor ist der Atomausstieg Handarbeit.“