Kategorie: News

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Widerspruch gegen Brennelementexport zum AKW Doel/B abgelehnt

PRESSEMITTEILUNG vom 03.08.2020

– Bundesamt BAFA entscheidet blind zugunsten der Atomindustrie
– AtomkraftgegnerInnen prüfen Klage vor Verwaltungsgericht

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat am 23. Juli 2020 den Widerspruch gegen die Ausfuhrgenehmigung für Brennelemente ans belgische Atomkraftwerk Doel zugunsten des Brennelementeherstellers EDF in Lingen und des AKW-Betreibers Engie-Electrabel in Doel/Belgien abgewiesen. Ein Bündnis aus AtomkraftgegnerInnen fordert weiterhin den Ausfuhrstopp und prüft nun nach Auswertung des Ablehnungsbescheids eine Klage vor dem zuständigen Verwaltungsgericht. Die Widerspruchsführenden werden von der renommierten Rechtsanwältin Dr. Cornelia Ziehm vertreten.

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Tihange 2 versagt – Tihange 1 bleibt unten

ENGIE, wollt Ihr es wirklich auf die Spitze treiben?
12.07.2020

Erste Meldungen gehen am Samstag ein: Bei mehreren Radiosendern wurde gebracht, dass es einen Vorfall bei dem Atomkraftwerk in Tihange gab!
Recherchen ergeben, dass nun das gesamte Tihange-AKW außer Betrieb ist: Tihange 2 musste wieder einmal heruntergefahren werden.

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Alarm – Urenco schiebt ab

„Uranzug-Alarm! Lok an der UAA! spontane Mahnwache in MS“
09.07.2020

Auf geht es – Uranhexaflorid (UF6) soll wieder über Münster und Amsterdam nach Russland entsorgt werden!
Entsprechend bekannte Fahrtätigkeiten deuteten darauf hin, dass aus der UAA in Gronau (NRW) sogenannter „Werkstoff“ weggeschafft werden soll – nun ist Gewissheit da: Der Zug rollt und das Schiff liegt bereits vor Anker.

Es handelt sich um radioaktiven Abfallstoff, bei welchem es sich nicht lohnt, diesen weiter aufzubereiten. Da die Kapazitäten auf dem Betriebsgelände der URENCO Deutschland GmbH knapper werden, muss etwas passieren!

Schließlich brummt gerade das Geschäft, …

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Falsche Schlussfolgerung der FANC – Risse-Fortentwicklung in Doel 3

Pressemitteilung Stop Tihange Nederland (VSTN) vom 29.06.2020

Im Zeitraum vom 21. bis 27. Juni 2019 wurde der Reaktordruckbehälter (RDB) des Kernreaktors Doel 3 einer Inspektion unterzogen, um festzustellen, ob die sogenannten Risse (Wasserstoffflocken) im Vergleich zu früheren Messungen eine Größenentwicklung aufwiesen. Die Ergebnisse wurden im Framatome-Bericht mit der FANC-Referenznummer 35771 vom 01.08.2019 zusammengefasst.

Zu dem, dass die FANC Einblicke behindert und ihre Mitarbeit verweigert stützt eine namhafte Expertin aus dem Bereich Stabilität von Reaktordruckbehältern die alarmierende Schlussfolgerung zu den neuen Messungen: Ein Mehr an Anzahl und Schwere bei den Fehlstellen.

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RWE: Kehrtwende jetzt – Schluss mit Kohle und Atom

Anlässlich der diesjährigen RWE-Jahreshauptversammlung halten wir, das Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie (AAA) und Stop Tihange Deutschland e.V. (STD), am Donnerstag, den 25.06.2020 von 12 bis 17 Uhr im Rahmen einer größeren bündnisübergreifenden Veranstaltung „Gemeinsam gegen Kohle und Atom“ eine Mahnwache ab.
(Ecke Buchkremerstraße / Ursulinerstraße, 52062 Aachen)

Gemeinsame Aktion von Energiegewinner Aachen e.G, Fridays for Future Aachen, HambiSupport Aachen, Greenpeace Aachen, Initiative 3 Rosen e.V., Extinction Rebellion Aachen, AKW-NEE-Gruppe Aachen und wir (Stop Tihange Deutschland e.V. und das Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie).

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Pseudo-Umfrage vorbei

16.06.2020

„Ein sicheres Management des radioaktiven Mülls in Belgien, für Sie und die nachfolgenden Generationen“ – so hieß es (übersetzt aus F|NL) auf der Startseite der in Belgien für Atommüllendlagerung zuständigen Firma ONDRAF/NIRAS ( http://www.ondraf.be/ ).
Mit letzten Samstag, den 13.06.2020, ist diese „öffentlichen Konsultation“ beendet.
Das tri-nationale Bündnis hat Kundgebungen in Lüttich, Maastricht und Aachen abgehalten und durch weitere Organisationen wichtigen Zuspruch in den Forderungen erhalten:
– Erst abschalten, dann endlagern!
– Keine Beteiligung an der aktuellen Diskussion über ein geologisches Endlager!

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Kundgebung Mittwoch, 10.06.2020 – Erst abschalten, dann endlagern!

08.06.2020

Seit Mitte April urplötzlich „Werbung“ von der zuständigen Behörde NERAS für eine „Atommüllendlagerung irgendwo in Belgien“: Eine – juristisch völlig unklare – „öffentliche Konsultation“ für die Bürgerinnen und Bürger – nur bis zum 13. Juni 2020 – ohne einen rechtsverbindlicher Termin für die Abschaltung der maroden belgischen Atomkraftwerke. Der illusorische Entwurf eines „für alle Zeiten sicheren Endlagers“ schafft lediglich die Voraussetzungen für weitere Laufzeitverlängerungen.

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Widerspruch zum Export der Brennelemente von Deutschland nach Belgien

Betrieb des AKWs Doel ist illegal
Bereits im Juli 2019 hatte der EuGH die getroffene Laufzeitverlängerung von Doel 1 und Doel 2 wegen der fehlenden länderübergreifenden Umweltverträglichkeitsprüfung als nicht rechtens beurteilt. Anfang März bestätigte das belgische Verfassungsgericht in seinem Urteil einerseits, dass der Weiterbetrieb der beiden 45 Jahre alten Reaktoren unrechtmäßig ist – andererseits dürften diese aber bis Ende 2022 wegen befürchteter Versorgungsengpässe weiterlaufen.